„Rechtsruck“ – Filmreihe über die Auswirkungen von Rechtspopulismus

Premiere am 27.11.2018 um 19:30 Uhr im CinemaxX Wuppertal

Eintritt frei!*

Kartenreservierungen über medienprojekt-wuppertal.de

In der Filmreihe beschäftigen sich junge Menschen mit Rechtspopulismus und seinen Auswirkungen auf eine Gesellschaft, in der zunehmend rechtes Gedankengut politisch und sozial etabliert wird. In den Kurzfilmen untersuchen und verdeutlichen die Jugendlichen aktuelle politische und soziale Tendenzen durch den Rechtspopulismus.

Nachdem sich politisch Unzufriedene zunächst auf den Straßen versammelten und ihrer Stimme dann in Wahlen Bedeutung verliehen, wird der Rechtsruck in Deutschland vor allem durch den Einzug der AfD in den Bundestag sichtbar und auch deutlich spürbar: Ob an der Kasse, bei Familienfeiern, im Sportverein, in der Bahn – immer häufiger fallen abfällige, fremdenfeindliche Sprüche und Stammtischparolen. Die Jugendlichen gehen in den Filmen der Frage nach, wie es möglich ist, sich in Diskussionen klar zu positionieren und welche Strategien es für einen erfolgreichen Widerspruch gibt. Hierfür suchen junge Filmemacher*innen auch den direkten Dialog mit Anhänger*innen rechtspopulistischer Parteien.

Die Entwicklung nach rechts zeigt sich auch in Jugendorganisationen, wie der Jungen Alternative und der Identitären Bewegung, die unter einer »hippen« Tarnkappe rechtsextreme Hetze verbreiten und so den Zulauf junger Menschen in rechtspopulistische Parteien und Gruppen fördern. Authentisch reflektieren die Jugendlichen nicht nur ihre Erfahrungen, sondern erweitern ihr Wissen durch Interviews mit Expert*innen mit dem Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus.
Da der Hauptkanal für rechtspopulistische Hetze soziale Netzwerke sind, über die rechte Organisationen rassistische Posts verbreiten, liegt ein weiterer Schwerpunkt der Filmreihe auf dem medialen Aspekt für den Erfolg des Rechtspopulismus.

Die Filme liefern aus der Perspektive junger Menschen Einblicke in die aktuellen rechtspopulistischen Strömungen, ihr Auftreten und ihre Argumentationsmuster und zeigen Möglichkeiten auf, sich dem zu widersetzen und sich für ein solidarisches, demokratisches Miteinander einzutreten.

 

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Eintritt frei für junge Menschen bis 27 und alle, die Leistungen nach SGB II / SGB XII erhalten oder einen Wuppertalpass besitzen.
Alle anderen zahlen 4 €.

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