Black Lives Matter

Eine Filmreihe gegen Rassismus

Filmpremiere am 03.11.2020 um 18 Uhr im Rex Filmtheater Wuppertal (Kipdorf 29).

Der Eintritt ist frei!*, aber es gibt Corona-bedingt weniger Plätze als sonst!

Also schnell noch Karten reservieren über www.medienprojekt-wuppertal.de.
Mit Hygienekonzept und Maskenpflicht.

In den Filmen der Reihe „Black Lives Matter“ erzählen junge schwarze Menschen und People of colour von ihren Erfahrungen, ihrer Wut und ihr Wunsch nach Gleichheit und Gerechtigkeit, ihre Motivation, sich zu zeigen und zu kämpfen für ein respektvolles Zusammenleben aller Menschen.

Die Interviewten erzählen, wie sie oft anders behandelt werden als Weiße, wie sie beim Fußball vom Gegenspieler als »N*« beschimpft oder in der Grundschule bespuckt wurden, wie sie trotz guter Noten nach der Grundschule nicht aufs Gymnasium gehen durften, wie sie sich durch Blicke und Sprüche von alten Menschen abgewertet fühlten, wie sich Menschen in der Bahn wegen ihrer Hautfarbe wegsetzten, wie sie von der Polizei grundlos als schuldig behandelt oder im Bus wegen ihrer Hautfarbe kontrolliert wurden. Sie erzählen von Problemen mit dem Vermieter oder auf der Arbeit, wie die Lehrerin »N*« sagte, und von dem Gefühl, in der Klasse Außenseiter zu sein und lauter »nicht böse gemeinte« Witze zu hören, von der stetigen Frage »Sprechen Sie Deutsch?«, davon, »wie ein Affe angefasst zu werden« oder wie sie als Schwarze Männer beim Feiern ausgeschlossen werden, weil sie als gewaltbereit, als Gefahr angesehen werden. Sie wollen nicht reduziert werden auf ihre Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter bewertet werden.

Auf der anderen Seite geht es in den Filmen darum, Rassismus und weiße Privilegien zu erkennen, Weißsein zu reflektieren und Verantwortung als Weiße zu übernehmen.

Die Filmreihe beinhaltet Kurzspielfilme und Dokumentationen und wurde mit jungen BIPoC und jungen Weißen mit Unterstützung professioneller Filmemacher*innen zur Reflexion, zum Lernen, zum Empowerment produziert, weil Veränderung, Gerechtigkeit und Sensibilität im Zusammenleben unterschiedlicher Menschen notwendig sind.

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*Eintritt frei für junge Menschen bis 27 und Personen, die Leistungen nach dem SGB II / SGB XII erhalten oder einen Wuppertalpass besitzen. Alle anderen zahlen 4 Euro.

RESPEKT

Eine Filmreihe über Achtung, Anerkennung und Toleranz

Filmpremiere am 06.10.2020 um 18 Uhr im Rex Filmtheater Wuppertal (Kipdorf 29).

Der Eintritt ist frei!*, aber es gibt Corona-bedingt weniger Plätze als sonst!

Also schnell noch Karten reservieren über www.medienprojekt-wuppertal.de.
Mit Hygienekonzept und Maskenpflicht.

Euch erwarten zur Premiere einige Dokumentarfilme sowie Spielfilme zu verschiedenen Aspekten von Respekt und Anerkennung. Jugendliche reflektieren in den Filmen ihre eigenen positiven und negativen Erfahrungen: Vor wem und was haben sie Respekt, wo nicht? Welche Eigenschaften und welches Verhalten machen einen Menschen besonders? Was erleben sie als respektlos? Wo haben sie respektloses Verhalten erlebt, wo wurden sie unfair behandelt – wo waren sie selbst unfair oder respektlos? Wo und warum erleben Jugendliche Respekt von anderen? Wie wird Respekt gezeigt, wie entsteht Toleranz gegenüber anderen Menschen?

Die Filme:

Liquid Border
Ike hat keine Lust mehr auf ihre nervige Familie, zum Glück sind ihre beiden Freund*innen Remus und Nora ihre wahre Familie. Jetzt müssen sie nur noch Ikes neuen Freund Sercan kennenlernen. Doch als die Clique beim ersten Treffen der vier in ein Freibad einbrechen will, ist Sercan dagegen. Zunehmend muss Ike sich vor ihren Freunden für Sercan rechtfertigen. Passt er überhaupt zu ihnen? Ein Spielfilm.

Wie du mir, so ich dir
Junge Menschen verschiedener Herkunft definieren, was für sie Respekt bedeutet, wovor und vor wem sie Respekt haben. Wann ist jemand respektlos und wie geht man damit um, und warum ist Respektlosigkeit unter Freunden Gang und Gäbe und zum Teil sogar ein Zeichen von Zugehörigkeit? Wann ist man selber respektlos – und kann man eigentlich immer respektvoll sein in jeder Lebenslage?

Same Same But Different
Junge Menschen beschreiben, wo Respekt und Respektlosigkeiten gegenüber Minderheiten im Alltag vorkommen und wie man damit umgeht. Welche Rolle spielen Hautfarbe, Herkunft und Geschlecht bei diesem Thema?

Respekt? Deine Entscheidung! 
Der Umgangston innerhalb der Familie, zwischen Freunden, aber vor allem auch die Art und Weise, wie wir von sogenannten Autoritätspersonen behandelt werden, kann dazu führen, dass sich negative Verhaltensweisen festigen und der Irrglaube entsteht, Respekt sei gleichzusetzen mit Angst. Dieser Dokumentar-/ Animationsfilm erzählt, unterlegt mit O-Tönen aus Straßeninterviews, die fiktive Geschichte einer Außenseiterin.

Respekt in Zeiten von Corona
Die Gesellschaft hat sich in der Corona-Pandemie merklich verändert. Sind die Menschen respektvoller oder respektloser zueinander geworden? Junge Menschen erzählen von ihren Erfahrungen.

*Eintritt frei für junge Menschen bis 27 und Personen, die Leistungen nach dem SGB II / SGB XII erhalten oder einen Wuppertalpass besitzen. Alle anderen zahlen 4 Euro.